Auch in Borken und Oberhausen gibt es Probleme mit der Kirschessigfliege

Eine weiterer neuer Schädling sorgte erstmals im vergangenen Jahr für Schlagzeilen: die Kirschessigfliege. Die erst vor wenigen Jahren ebenfalls aus Asien eingewanderte Fruchtfliegenart erweist sich als sehr robust. „Sie hat den Winter überstanden und wird uns wohl Ärger bereiten“, heißt es beim Julius Kühn-Institut (JKI).

Kirschessigfliege

Klein aber gefährlich: die Kirschessigfliege

Die Fliege legt ihre Eier mit einem Stachel bevorzugt in roten Früchten wie Kirschen, Beeren und roten Weintrauben ab. Reife Früchte faulen dadurch schneller. Obstbauern und Winzer in Rheinland-Pfalz befürchten, dass die Kirschessigfliege auch dieses Jahr wieder Schäden anrichtet. Experten raten den Winzern zu vorbeugenden Maßnahmen, um die aggressive Fruchtfliege nach den schlechten Erfahrungen im vergangenen Jahr möglichst in Schach zu halten.

Eine Möglichkeit, die Kirschessigfliege zu bekämpfen, ist, mit Züchtungsmaßnahmen die Beerenhaut stabiler zu bekommen. „So wurde vor vielen Jahren auch die Reblaus bekämpft“. Dann wäre das Problem gelöst.